Was ist offene Jugendarbeit?

Offene Jugendarbeit begleitet Jugendliche auf dem Weg ins Erwachsenenalter. Sie agiert vermittelnd zwischen Jugendlichen, ihren Bezugspersonen und den weiteren Anspruchsgruppen. Sie setzt sich dafür ein, dass Jugendliche in ihrem Wohn- und Lebensumfeld integriert sind, sich wohl fühlen und sich an den Prozessen der Gesellschaft beteiligen können.

Jugendräume & Treff-betriebWir betreiben Jugendtreffs, -räume und -häuser als offene Begegnungsorte. Diese Räume bieten Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu treffen, auszuprobieren und eigene Ideen umzusetzen. Mitbestimmung, Selbstwirksamkeit und ein respektvoller Umgang miteinander stehen dabei im Zentrum.
Mobiles HandelnWir sind im öffentlichen Raum präsent und sprechen Jugendliche direkt in ihrem Umfeld an. Wir unterstützen sie bei Fragen, vermitteln bei Konflikten und fördern ein gutes Miteinander im Quartier.
Unter-stützung & BeratungWir bieten unkomplizierte Hilfe bei persönlichen Anliegen. Dazu gehören Gespräche, Begleitung sowie Unterstützung bei jugendrelevanten Themen, z.B. bei Alltagsstress im Zusammenhang mit Schule und Zukunftsfragen. Bei Bedarf vermitteln wir an passenden Fachstellen weiter.
Jugendkultur & DigitalitätWir fördern kreative Projekte und kulturelle Ausdrucksformen von Jugendlichen. Wir unterstützen Jugendliche ebenfalls im Umgang mit digitalen Medien und stärken ihre Medienkompetenz.
Vernetz-ung & ÜbergängeWir begleiten Jugendliche in wichtigen Lebensphasen, insbesondere beim Übergang von der Schule in die Berufswelt. Dazu arbeiten wir eng mit Schulen, Institutionen und weiteren Partner*innen zusammen.
QualitätssicherungWir arbeiten bedarfsorientiert und nach fachlichen Standards und entwickeln unsere Angebote laufend weiter. Dabei legen wir Wert auf Mitwirkung, Wirkung und regelmässige Reflexion unserer Arbeit.

Die Jugendarbeitenden sind professionell ausgebildete Fachpersonen. Sie orientieren sich an den Jugendlichen und ihren Ressourcen, fördern ihr Wahrnehmen des Selbstwerts, ermöglichen bewusste Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und der Zugehörigkeit und unterstützen positive sowie gesundheitsfördernde Lebenshaltungen.

Der toj arbeitet mit folgenden Arbeitsprinzipien:

Handlungsfelder des toj: 
1) Begleitung Aneignung von Räumen
2) Modiarbeit
3) Übergang Schule - Ausbildung
4) Jugendkultur
5) Gesundheit und Prävention
6) Integration
7) Information und Beratung

Unsere Vision


Jugendliche in der Stadt Bern sollen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten

entwickeln können.

Unser Selbstverständnis


Jugendliche stehen mit ihren Lebenswelten im Zentrum unserer Arbeit und

wir orientieren uns an ihren Bedürfnissen, Fähigkeiten, Ressourcen und

Wünschen. Freiwilligkeit, Offenheit, Mitwirkung, geschlechtersensibel und

sozialräumliches Arbeiten und sind grundlegende Prinzipien unserer Arbeit.

Die offene Jugendarbeit betrachtet Diversität als Bereicherung und begegnet

allen mit Wertschätzung und Offenheit. Sie setzt sich für

Chancengerechtigkeit und Teilhabe ein, unabhängig von Geschlecht, Alter,

Religion, ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft, körperlicher oder

psychischer Einschränkung oder sexueller Orientierung. Jugendarbeitende

setzen ihren Fokus nicht auf Unterschiede, sondern auf die Stärkung von

Gemeinsamkeiten und das gesellschaftliche Zusammenleben.

Wir gehen auf gesellschaftliche Veränderungen ein und bearbeiten diese mit

innovativen Projekten und Angeboten.
 

Angebote des toj exklusiv für Mädchen, junge Frauen, non-binäre Personen und alle Jugendlichen, die sich so identifizieren


Der toj bietet in allen Stadtteilen Berns offene Jugendarbeit exklusiv für Mädchen* und junge Frauen* an.


Seit 2019 besteht in Bümpliz ein Modihaus, aufgebaut auf der langjährigen Arbeit des Mädchentreffs Punkt 12 (1997). Trotz dessen Schliessung Ende 2025 konnte der Anteil von Mädchen, jungen Frauen und genderqueeren Personen dank engagierter Weiterarbeit von 36% (2019) auf 43% erhöht werden.

Weitere Informationen zur Entwicklung und zum aktuellen Angebot finden Sie im verlinkten Dokument.